altViele Emotionen, meist lachende Gesichter, dann und wann nach einer Niederlage auch eine Träne gab es bei der 25. Vorarlberger Schacholympiade im Hohenemser Löwensaal. Ein Feuerwerk an Ideen und Kreativität gab es diesmal nicht nur in den genau 530 gespielten Partien sondern auch in dem sehr umfangreichen Rahmenprogramm. Besonders am Festabend und beim Nostalgieturnier war die große Verbundenheit der Vorarlberger Schachgemeinde sehr deutlich spürbar. Die Geschichten vieler der insgesamt mehr als 1000 Teilnehmer/innen aller Olympiaden und die daraus entstandene Solidarität zwischen Spielern, Funktionären, Eltern, Trainern und Betreuern lösten Staunen und Begeisterung aus.

Der Knaller des Rahmenprogramms war natürlich das Uhrenhandicap-Match von GM Markus Ragger gegen das All-Time-Best-Olympiateam. Markus demonstrierte, dass er völlig zurecht zum Kreis der besten 100 Schachspieler der Wert gehört. Er gewann diesen Wettkampf mühelos mit 9:1. Lediglich Luca Kessler und Matthias Burschowsky gelangen vielbeachtete Remis. Ein Höhepunkt des Festabends war gleich zu Beginn als Aaron Pilsan ein Klavierwerk von Chopin vortrug. Durch den Abend führte Dieter Monz, der mit großer Souveränität und vielen spontanen Einfällen bewies, dass er ein Meister seines Faches ist. Der angenehme Background-Jazz von Günter Amann und seinen Musikerkollegen trug wesentlich zum fulminanten Erfolg des Abends bei. In der kreativen Atmosphäre des Abends wurde sogar der bisher noch nicht gefundene der Name der Band geboren, der in mehrfacher Hinsicht seine Doppelbedeutungen hat: Die JazzMates

Dokumentiert war die Geschichte von 25 Jahren Vorarlberger Schacholympiade auf 30 Laufmetern Plakatständern, viele Anekdoten und einiges an Zahlenmaterial und Statistik ist in der Festschrift von Mag. Stephan Hofer nachzulesen. Auch Überraschungen fehlten nicht, wie die Geburtstagstorte von Ilse Hofer und ihrer Tochter (Bild auf der Seite des VSCHV). Besondere Wertschätzung wurde der Vorarlberger Schachgemeinde von Bürgermeister DI Richard Amann und seinen Stadtratskollegen Bernhard Amann und Edith Mathis sowie ASVÖ-Präsident Ing. Hans Ludescher entgegen gebracht, die den Abend sichtlich genossen und mit der Politikerrunde auf der Bühne abschlossen.

Die Beiträge so vieler Menschen ließen die 25. Vorarlberger Schacholympiade für Kinder und Jugendliche zu einem Gesamtkunstwerk werden. Im Bild Präsident Ing. Albert Baumberger der dem Initiator und Mitbegründer der Vorarlberger Schacholympiade, Reinhard Kuntner einen Swarovsky-Kristallläufer überreicht.

Die Jugendbewerbe waren mit 70 Teilnehmer/innen gut besucht. Zusammen mit den 42 Spieler/innen im Nostalgie-Turnier war die 25. Olympiade zahlenmäßig die drittgrößte seit Beginn der Turnierserie. Erfreulich, dass 19 Kinder, so viele wie noch nie, den U8-Bewerb bestritten. Die Ergebnisse der 25. Vbg. Schacholympiade:

U8U10U12U14Nostalgieturnier

Wer die Veranstaltung oder den Video-Stream - insbesondere das Uhrensimultan und den Festabend - verpasst hat, kann sich das auch jetzt noch auf twitch anschauen. Für Stream, Technik und Kameraführung waren David und Angelika Kuntner verantwortlich. Dank Präsidententochter Karin Seidl sind auch schon viele Fotos vom Turnier und vom Festabend und zwei Berichte auf der Seite des Vorarlberger Schachverbandes zu sehen. Das Hohenemser Organisationsteam bedankt sich herzlich bei allen Mitarbeitern, Helfern, Unterstützern, Sponsoren, Spielern und Besuchern.