Schachgeschichte in Mitteleuropa


1866: der Österreicher Wilhelm Steinitz wird anerkannter Weltmeister und begründet die Wiener Schule. 

1894: der Deutsche Emanuel Lasker wird neuer Weltmeister, Wien ist und bleibt um die Jahrhundertwende ein geistiges, kulturelles und wissenschaftliches Zentrum, in dem auch Schach seinen traditionellen Platz hat.


Schachgeschichte im Bodenseeraum und in Hohenems


Vor 1880: zwar nicht belegt, aber es gibt Hinweise, dass auch in Hohenems in aristokratischen Kreisen, unter der wohlhabenden jüdischen Bevölkerung, in klerikalen Kreisen etc. Schach gespielt wurde.

1880 - 1918: Schach wird in elitären Zirkeln, vorwiegend von der gebildeten Oberschicht gespielt.

Nach 1918: es organisieren sich die ersten Schachspieler und das Spiel findet Verbreitung und Anhänger in allen Schichten der Bevölkerung.

1920: erste Vereinsgründungen in Bregenz und Wettkämpfe mit Konstanz, Lindau, St. Gallen, Arbon, Rorschach, Innsbruck

Schachgeschichte in Vorarlberg


weitere Vereinsgründungen:

  • 1921 Lustenau
  • 1924 Feldkirch
  • 1925 Dornbirn
  • 1920 Gründung des Österreichischen Schachbundes
  • 1924 Gründung des Weltschachbundes FIDE
  • 1926 Gründung des Vorarlberger Schachverbandes

 

Schach in Hohenems


12. Juni 1926: Gründungsversammlung im Gasthof zur Post. Gründer:

Josef Schalber
Otto Monz
Hary Weil
Johann Wolfgang
Johann Wehinger
Anton Peter
Alois Drexel
Ludwig Mayrhuber
Johann Schuler
Anton Amann
Martin Vogel
Lampert Bell
Engelbert Marte
Martin Hoch
Kaspar Drexel
Rudolf Rüberl
Gebhard Essele
Josef Spiegel
Erwin Fitz
Andreas Reinhard
Kaspar Reis


1926: erster Vorsitzender: Otto Monz

  • Eintrittsgebühr: 1 Schilling, die Gründer waren von der Eintrittsgebühr befreit.
  • Mitgliedsbeitrag: 50 Groschen pro Monat
  • Erstes Klubturnier, erstes Demobrett, Rochaden im Vorstand wegen "geschäftlicher Überbürdung"
  • Regelmäßiger Unterricht
  • Erster Mannschaftswettkampf gegen Lustenau am 21. November 1926
  • Lustenau gewinnt 13 : 7 Danach ist lt. Chronik ein starkes Abflauen der Vereinstätigkeit zu beobachten.


1927: erste Jahreshauptversammlung

  • Neues Klublokal: Gasthof Habsburg (bis 1992)
  • Beitritt zum Vorarlberger Schachverband
  • Obmann: Martin Vogel
  • Retourkampf gegen Lustenau wird am 10. April mit 7,5 : 6,5 gewonnen


1928: Auf- und Ab, Mitgliederschwund,

  • Strafbestimmungen sollten den schlecht besuchten Klubabenden entgegenwirken: 10 Groschen pro nicht besuchtem Klubabend (!). Eintrittsgebühr und Mitgliedsbeitrag halbiert. Es wird erstmals mit Schachuhren gespielt. Erstes weibliches Mitglied: Lina Amann.
  • Wettkampf mit Feldkirch wird hoch 3 : 21 verloren. Blinder Spieler Dauco (Feldkirch) gewinnt beide Partien.
  • Wettkampf gegen Dornbirn geht 1,5 : 9,5 verloren.
  • Länderkampf Tirol - Vorarlberg auf 23 Brettern mit 2 Hohenemsern endet 11,5 : 11,5 Unentschieden
  • Obligatorischer Unterricht: Meiserspieler Huber aus München gibt eine Simultanvorstellung (1,50 Schilling Einsatz). Huber gewinnt 14:2
  • Huber war erster Trainer des SK Hohenems



1929: Fernturnier Altherren Wien - Hohenems

  • Beitritt des VSCHV zum ÖSB
  • Gründung des Schachrings Bodensee
  • Wettkampf Dornbirn - Hohenems 7 : 5
  • Pfarrer Julius Amann tritt dem Klub bei

 

 

Die 30-er Jahre:

 

  • Simultanvorstellung gegen GM Bogoljubow, er gewinnt alle 38 Partien.
  • Simultanvorstellung gegen Erich Eliskases, der Hohenemser Wilhelm Waibel gewinnt.
  • Städtewettkämpfe
  • Bodenseeturniere (erstmalige Teilnahme 1933)
  • Erste Verbandsfunktionen
  • Erste Vorarlberger Mannschaftsmeisterschaften, Hohenems jeweils zweiter von 1934 bis 1937
  • Landeseinzelmeisterschaft: 1934: Vierter Platz Dr. Pilpel, er qualifiziert sich damit für die Österreichische Schacholympiade
  • Wettkampf: Hohenems Markt gegen Schwefel endet 3 : 3 (1935)
  • Hohenems gewinnt 1935 erstmals gegen Bregenz, das bis dahin  als unbezwingbar galt. Mit neuen Leuten (Waibel, Kirchmair, Dr. Pilpel) geht es organisatorisch und spielerisch stark aufwärts.
  • Mitgliederzuwachs (1936 mehr als 30 Mitglieder)
  • Hohenems übernimmt Verbandsführung.
  • Ausgabe von Anteilscheinen wegen Finanzkrise
  • Hochzeitsgeschenk: Schachbuch an eifriges Mitglied
  • 10-jähriges Jubiläum mit. 6. Int. Bodenseeturnier 1937
  • Integration jüdischer Mitbürger (H. Weil, Dr. Pilpel)
  • März 1938: Nazis untersagen zunächst die Vereinstätigkeit. Wiederaufnahme im Mai 1938, der Spielbetrieb kommt aber nach und nach zum Erliegen. Spielbetrieb offiziell 1939 eingestellt.
  • Wilhelm Waibel tritt als Obmann des SK Hohenems und als Präsident des Vorarlberger Schachverbandes zurück.
  • Letzter Eintrag 1940: in GH Post kein Betrieb mehr.
  • (Das Gasthaus Habsburg in dem bis 1938 gespielt wurde, galt als christlich-sozial - nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wechselte man daher kurzzeitig ins GH Post zurück, in dem 12 Jahre zuvor die Gründungsversammlung stattgefunden hatte.)

 

Die 40-er Jahre:


1942: Briefwechsel mit NS-Behörden wegen Auflösung.


1946: Französische Besatzer untersagen zunächst auch den Vereinsbetrieb. Es wird aber privat gespielt.


1947: Wiedereröffnung im GH zur Rose nach erteilter behördlicher Bewilligung, Gedenken an die aus dem Krieg nicht heimgekehrten Mitglieder. Es werden mehrere Städtewettkämpfe ausgetragen u.a. ist ein Wettkampf gegen Montlingen (CH) erwähnt.

1948: Rückkehr ins GH Habsburg nach mehr als 10-jähriger Unterbrechung


1949: die erste Landes-Mannschaftsmeisterschaft nach dem Krieg wirdausgetragen.

 

Eine neue Zeit, die 50-er Jahre:


Die unmittelbaren Auswirkungen des Krieges werden mehr und mehr überwunden. Anfang der Fünfzigerjahre tauchen neue Namen auf: Norbert Stump, Rainer Amann, Brüder Schreck - alles Jugendliche.

1951: 25-Jahr Jubiläum

1953: Hohenems wird erstmals Vorarlberger Landesmeister


1954: Länderkampf  Schweiz - Österreich in Heerbrugg endet 11 : 9 für die Schweiz. Es entstehen mehrere neue Klubs in Vorarlberg, der Spielbetrieb wird intensiver.


1956: Mitglied Vladimir Savchenko wird als großzügiger Spender erwähnt.


1958: GM Paul Keres gibt in Dornbirn eine Simultanvorstellung. Dr. Rainer Amann gewinnt.

 

Die 60-er Jahre:

Schachhochburg in Vorarlberg ist seit Mitte der 50-er Jahre Dornbirn.

1961: GM Erich Eliskases gibt im Klublokal eine Simultanvorstellung

1962: Beginn gezielter Jugendförderung

1964-70: Hohenemser spielen regelmäßig in der Auswahl des Vorarlberger Schachverbandes.

1968: GM Flohr spielt simultan. Der Hohenemser Edi Rieberer gewinnt.

1968: Hohenems übernimmt die Verbandsgeschäfte

1968: Hohenems II wird Vorarlberger Cupsieger

1969: Hohenems wird zum zweiten mal Vorarlberger Landesmeister (u.a. mit Fernschach-IM Josef Giselbrecht)

 

Die 70-er Jahre:


Vorübergehende Krise durch Abgang verschiedener Funktionäre und Spieler Ende 60-er/Anfang 70-er Jahre.

Erstmals Teilnahme an internationalen Turnieren (Köb, Hagen)


1971 und 1975: Hohenems wird erneut Vorarlberger Mannschaftsmeister (u.a. mit Dellanoi, Rieberer, Köb, Braun, Mathis, Kuntner J., M. Spiegel, Fröhlich, Hagen)

1972: allgemeiner Schachboom durch das WM-Match Fischer-Spassky

1973: Jugendförderung im großen Stil (80 Schüler) Klub verjüngt sich zusehends.

1976: Neuer Schachstern Guntram Gärtner

1978: Cupsieg durch Hohenems II

  • Einführung von Schach als Freigegenstand in Schulen.
  • Erster Sponsor: Raiffeisenbank Hohenems unterstützt den Verein.
  • Jugend-und Schülermeisterschaften in Ems-Reute
  • Gartenschach in Rheinauen

 

Die 80-er Jahre:

1981: Jugendstaatsmeisterschaften an der Landwirtschaftlichen Berufsschule in Hohenems

1982: Hohenems spielt erstmals in der Westliga

1982: Open-Turniere werden beliebt (Dornbirn Open)

1983: Schülerstaatsmeisterschaften in Hohenems-Reute

1986: zum 60-Jahr Jubiläum findet zum zweiten mal das ISB-Turnier in Hohenems statt. Es spielen 360 Teilnehmer. Josef Kirchmair (schon 1937 beim ISB-Turnier in Hohenems dabei) spielt als 83-jähriger erfoglreich mit (2/3)

Offene Stadtturniere 1986/1987

1988: erstmals Klassenerhalt in der Westliga

1988: Guntram Gärtner erhält den ÖM Titel

Hohenems ist seit Ende der 80-er Jahre der führende Verein in Vorarlberg

Seit 1988 erste Jugend- und Schüler Schacholympiaden in Hohenems

1989: nach 14 Jahren Unterbrechung wieder Vorarlberger Mannschaftsmeister

 

Die 90-er Jahre im Zeichen des Aufstieges

  • Neue Initiative im Jugendbereich
  • Weitere Jugendschacholympiaden in Hohenems (bis zu 140 Teilnehmer)
  • Hohenems stellt im Jugendbereich bald Landes- und Staatsmeister.
  • Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften (M. Burschowsky, D. Monz, E. Giesinger, S. Karner)
  • Josef-Kirchmair-Gedenkturniere
  • Senioren-Landesmeisterschaften seit 1992
  • Hohenems wird Westmeister 1991, 1994 und 1995


1994: Guntram Gärtner wird FIDE-Meister

1995: Aufstieg in die Staatsliga A. Nach 23 Jahren wird erstmals wieder ein Vorarlberger Team erstklassig.

Gute Ergebnisse in der Staatsliga A

1996: Rang 4

1997: Rang 9

1998: Rang 2 und erstmalige Teilnahme am Europacup in Breda in den Niederlanden

1999: Rang 3, zweite EC-Teilnahme in Eupen/Belgien (u.a. mit GM Anand, GM Gelfand, beide spielten für Belgrad)

2000: Rang 7

Staatsliga B-West: in dieser Klasse kann ein Team gehalten werden, in dem auch Nachwuchsspieler immer wieder zum Einsatz kommen

Seit Mai 2000: fernöstliches Strategiespiel Go wird von einigen Go-Enthusiasten gespielt.

Nov. 2000: Meilenstein für den SK Hohenems: Guntram Gärtner
erhält als erster Vorarlberger von der FIDE den Titel Internationaler Meister

Aufbruch in ein neues Jahrtausend, die 00-er

Vbg. Schachleistungszentrum in Hohenems: regelmäßige Kadertrainings mit Milan Novkovic und Valery Atlas sowie Gastreferenten wie GM A. Jussupow. GM B. Gelfand, GM A. Huzmann, J. Hickl, M. Bezold.

Technik hält Einzug: Computer, Schachdatenbank, Fritz, Schach live im Internet (Bundesliga erstmals 2001, seit 2003 alle Partien live). Homepage des SK Hohenems geht am 1. Juni 2004 on-line. Am 1. Jänner 2006 wird diese durch eine neue, auf Basis eines Open Source Frameworks erstellten Seite ersetzt.


2001: Rang 2 in der Staatsliga A, Qualifikation für die Chess-Champions-League
75-Jahr Jubiläum wird u.a. mit einem Festvortrag, einer Blindsimultanvorstellung von Milan Novkovic (gegen 5 Gegner   gleichzeitig, er gewinnt 4,5 : 0,5) einem Jugend- und einem Seniorenturnier gefeiert.

Championsleague in Rethymnon, Kreta: Hohenems belegt den 29 Rang. Valery Atlas erzielt dabei eine GM-Norm (u.a.mit Remis  gegen E. Bareev und P. Nikolic)

2002: Rang 3 in der Staatsliga A, erneute Qualifikation für die CCL.

Hohenems erreicht in Kallithea, Chalkidiki als zweitbestes westeuropäisches Team den 12. Rang

2003: Der Abstieg kann in der Staatsliga A nur um Haaresbreite vermieden werden (denkwürdiges Finale in Fürstenfeld ? Günter Amann gelingt im letzten Moment der für den Klassenerhalt nötigen Sieg)

Milan Novkovic erhält von der FIDE den Titel eines
Internationalen Meisters

2004: Hohenems schreibt Vorarlberger Schachgeschichte:
erstmals holt eine Vorarlberger Mannschaft den Titel in Österreichs höchster Spielklasse, mittlerweile in 1. Bundesliga umbenannt.

Qualifikation für die 5. Teilnahme am European Team Cup vom 2. bis 10. Oktober 2004 in Izmir/Türkei (später muß darauf verzichtet werden).

2005: Hohenems II holt den Meistertitel in der 2. Bundesliga-West und überläßt Götzis als Zweitplatziertem den Aufstieg. Erstmals sind zwei Vorarlberger Klubs in Österreichs höchster Spielklasse vertreten.
Hohenems schließt die Saison 2004/05 in der 1. Bundesliga auf dem 5. Rang ab und zieht Bilanz über eine 10-jährige ununterbrochene Zugehörigkeit zur obersten Spielklasse Österreichs.
Zum zweiten mal nach 2002 findet im April auf Schloß Glopper, dem Hohenemser Wahrzeichen, ein Blitzturnier statt. Es gewinnt GM Michael Bezold vor den Int. Meistern Milan Novkovic, Arik Braun und Valery Atlas
Nach Jahren relativer Ruhe gibt es auch im Nachwuchsbereich wieder sichtbare Erfolge. Emilian Hofer wird zweiter bei den Landesmeisterschaften U8 und 7. bei den Staatsmeisterschaften in Wien.

2006: Valery Atlas und Milan Novkovic belegen bei den Vorarlberger Schnell-
Schachmeisterschaften die Plätze 1 und 2. Valery Atlas und die deutschen Kollegen Jan Gustafsson, David Baramidze, Arik Braun und Michael Bezold spielen bei der 3. Auflage des

GM-Turniers in der Pulvermühle. Valery Atlas gelingt dabei ein viel beachteter Sieg gegen Viktor Kortschnoi. Emilian Hofer wird Landesmeister U8 und Pascal Levy Zweiter bei U18. 
Beide sind damit für die Staatsmeisterschaften qualifiziert.
Sowohl in der 1. Bundesliga wie in der 2. Bundesliga-West belegen die Hohenemser Mannschaften den dritten Platz.

Günter Amann wird FIDE-Meister. Die Volksbank Vorarlberg wird ins Sponsoringportfolio aufgenommenEmilian Hofer wird Staatsmeister bei den Buben U8 Hohenems gewinnt den Vbg-Cup zum 8. mal in Folge. Die Ausländerbeschränkung fällt ab der Saison 2007/08. Eine Klagsdrohung von Inter Salzburg erwirkt ein Einlenken des ÖSB Günter Amann macht sich als Studienkomponist einen Namen.Dritter Rang beim Leutascher Schnellschachturnier für Hohenems 1
Hohenems erreicht den 34. Rang beim European Club Cup in Fügen im
Zillertal. Valery Atlas wird auf Brett 2 mit der Bronzemedaille ausgezeichnet.
Vorarlberg gewinnt die Jugendbundesländer-Meisterschaft. Mit dabei ist Emilian Hofer.
Arik Braun wird Weltmeister U18 !!
Dieter Monz wird Landesblitzmeister
Heinz Grabher wird FIDE-Meister
Graf Elektronik Dornbirn wird Sponsoringpartner

2007:

  • Günter erhält weitere Auszeichnung bei Studienturnier
  • GM Jan Gustafsson wird Dritter bei Deutschen Einzelmeisterschaften
  • Hohenems belegt die Plätze 7 in der 1. Bundesliga und 3 in der 2. Bundesliga-West
  • Volksschule Hohenems gewinnt Landesfinale
  • GM Ed Rozentalis wird für den SK Hohenems verpflichtet
  • VS Hohenems wird 7. beim Schulschach Bundesfinale
  • Emilian Hofer landet bei EU-Meisterschaften im Mittelfeld
  • Valery Atlas spielt bei Mannschafts-Europameisterschaft erstmals für Österreich mit ausgezeichnetm Erfolg
  • Jan Gustafsson und David Baramidze spielen beim Worldcup
  • Auszeichnung für Günter Amann bei Dvoretzky Studienturnier


2008:

  • 5. Rang für Hohenems II in der 2. Bundesliga-West
  • 4 Medaillen für den Hohenemser Nachwuchs bei den Landes-Schülermeisterschaften
  • Erfolgreiche Schachpromotion "Business meets Chess" bei OMICRON electronics in Klaus
  • Schach im Jüdischen Museum in Hohenems
  • 3. Rang und Championsleague Qualifikation für für Hohenems in der 1. Bundesliga
  • 2. Rang für Volksschulteam beim Landesfinale
  • 2. Rang für Team Hohenems beim 25. Leutascher Schnellschachturnier
  • erstmalige Teilnahme am Bewerb des ÖSB "Jugendfreundlichster Verein"
  • GM Jan Gustafsson spielt beim Dortmunder Sparkassen-Turnier gegen die Weltspitze groß auf
  • 10. Sieg in Serie für Hohenems beim VBG-Cup
  • Hohenemser Nachwuchs holt nach 12 Jahren Pause wieder den Nachwuchscup
  • Patrick Nussbaumer und Emilian Hofer spielen bei EU-Meisterschaften in Mureck
  • Erstmals nach vielen Jahren wird in Hohenems wieder ein internes Nachwuchsturnier ausgetragen
  • Trainingswochenende mit GM Michael Bezold
  • Hohenems erreicht beim European Club Cup in Kalithea/Griechenland den 26. Rang von 64 Teams.  Schacholympiade in Dresden mit 6 (!) Spielern des SK Hohenems. Valery Atlas spielt für Österreich

 

2009:

  • Zwei Vorarlberger Nachwuchstitel durch Emilian Hofer (U12) und Patrick Nussbaumer (U10)
  • GM Arik Braun wird Deutscher Meister
  • 2. Bundesliga-West: Rang 5 für Hohenems 2
  • 1. Bundesliga: Klassenerhalt in stärkster Bundesliga aller Zeiten gesichert
  • Cupsieger bei der Jugend und in der allgemeinen Klasse
  • Bundesfinale der Volkschulen: VS Hohenems-Markt siegt mit Rekordvorsprung
  • Bundesfinale Unterstufe: 3. Rang für BG Dornbirn mit Laslo und Leon Nussbaumer und Maximilian Niederstetter
  • Volksbank Vorarlberg Jugendopen: 1. Emilian Hofer 2. Leon Nussbaumer 3. Laslo Nussbaumer
  • ASVÖ Jugendspiele Telfs: 3. Rang für Vincent Nussbaumer
  • Rang 5 und erste IM-Norm für Georg Fröwis bei den Österr. Meisterschaften
  • Weltmeister-Simultan in Zürich: Leon Nussbaumer spielt gegen Veselin Topalov
  • Günter Amann erfolgreich bei internationalen Studienturnieren

 

2010:

  • Georg Fröwis gewinnt Dreikönigsturnier in Feldkirch
  • Alexa Nussbaumer wird Landesmeister bei den Mädchen U8
  • 3 mal Gold bei Schülerlandesmeisterschaften durch E. Hofer (U14), Vincent Nussbaumer (U12) u. Aydan Bas (MU14)
  • Hohenems 1 nach 7 Jahren Pause wieder Landesmeister, Hohenems 2 steigt in VBG-Liga auf
  • 1. Bundesliga: Hohenems sichert sich in starkem Finish den Klassenerhalt
  • 2. Bundesliga-West: Hohenems 2 sichert sich durch VBG-Ligatitel den Klassenerhalt
  • VS Hohenems-Markt gewinnt Landesfinale und wird Zweiter beim Bundesfinale am Wörthersee
  • Nachwuchscup: Hohenems 1 gewinnt souverän, Hohenems 2 wird Zweiter
  • Hohenems 1 (D. und V. Atlas, G. Amann und Guntram Gärtner) gewinnt VBG-Cup zum zwölften mal in Serie
  • STM U12: 4. Rang und WM-Qualifikation für Emilian Hofer
  • STM U8/U10: 4. Rang für Alexa Nussbaumer (MU8) und 5. Rang für Patrick Nussbaumer, beide für WM qualifiziert
  • Bundesfinale Unterstufe: Rang 3 für BG Dornbirn mit Leon und Laslo Nussbaumer und Maximilian Niederstetter
  • Volksbank Vorarlberg Jugend-Open: 1. Kai Medwed, 2. Vincent Nussbaumer, 3. Julian Kranzl
  • EU-Meisterschaft in Mureck mit 4 Hohenemsern
  • Jugendopen Liechtenstein: Klassensieg U14 durch Emilian Hofer und Sieg in der Teamwertung U14
  • BL-Jugendmeisterschaften: 2. Rang für Vorarlberg mit Kai Medwed, Emilian Hofer und Vincent Nussbaumer
  • Emilian Hofer, Alexa und Patrick Nussbaumer bei Jugend-WM in Porto Carras/Griechenland. Patrick mit 6/11 in U10
  • Robert Sandholzer wird Klubmeister (aus einer 6-teiligen Schnellschachserie)

 

 

Statistik:


Vorarlberger Landesmeisterschaften (von 1932-37 und 1949-2012)

SK Hohenems Mannschaftsmeister Landesliga

1953

1969

1971

1975

1989

1990

1991

1992

1996

1997

2000

2001

2003

2010

2011

2012

Gesamt (bis einschließlich 2012)

 1. Rang2. Rang3. Rang
Dornbirn 22 14 26
Hohenems 16 20 9
Bregenz 14 13 10
Lustenau 6 3 11
Götzis 3 5 2
Feldkirch 3 2 1
Rankweil (VB) 2 3 2
Höchst 2 1 2
Lochau 1 4 4
Bludenz 0 5 0
Nenzing 0 0 1



SK Hohenems Vorarlberger Cupsieger: 19 mal zwischen 1968 und 2011 (von 1999 bis 2011 ununterbrochen)

Vorarlberger Landeseinzelmeisterschaften (ausgetragen seit 1927)

Meister: Guntram Gärtner 1998
Zweite: Josef Kirchmair + 1953
  Manfred Spiegel 1981
  Guntram Gärtner 1986
    1987
  Harald Amann 1988
  Hubert Wohlfart 1990
  Dr. Johannes Greissing 1994
  Heinz Grabher 1998
Dritte: Günter Schreck 1954
  Ludwig Braun 1972
  Hubert Wohlfart 1989
  Marion Sandholzer 1993 (Damen)

Vorarlberger Seniorenmeisterschaften (ausgetragen seit 1992)

Einzelwertung
Meister: Kurt Hagen 1997
Dritte: Johann Kuntner + 1993
 
Teamwertung
Dritte: Dr. Helmut Payrits 2005
  Helmut Cyris
  Guntram Mathis

Landesjugendmeisterschaften

Meister:
Günter Schreck 1953
Reinhard Kuntner 1969
  1970
Guntram Gärtner 1981

Landesschülermeisterschaften

Meister:
Wolfgang Ölz 1986
  1987
Matthias Burschowsky 1992 (U10)
  1994 (U12)
  1996 (U14)
  1997 (U16)
Johannes Seifert 1995 (U10)
  1998 (U12)
David Ölz 1992 (U16)
Erich Bösch 1996 (U18)
Dieter Monz 1999 (U18)
Sylvia Karner 1994 (U10)
Caroline Giesinger 1992 (U12)
Evelyne Giesinger 1993 (U12)
  1994 (U12)
  1995 (U14)
Katharina Seifert 1994 (U14)



Nachwuchserfolge bei Landesmeisterschaften seit 2000:


2003:  U8M:  1. Melissa Ender

2005: U8: 2. Emilian Hofer; U18: 3. Pascal Levy

2006: U8: 1. Emilian Hofer; U18: 2. Pascal Levy

2007: U10: 2. Emilian Hofer

2008: U8: 3. Patrick Nussbaumer; U10: 2. Vincent Nussbaumer; U12: 1. Emilian Hofer 2. Laslo Nussbaumer

2009: U8M: 2. Alexa Nussbaumer; U10: 1. Patrick Nussbaumer; U12: 1. Emilian Hofer, 2. Vincent Nussbaumer; U14: 2. Leon Nussbaumer; U18: 1. Johannes Hillbrand

2010: U8M: 1. Alexa Nussbaumer; U10: 3. Patrick Nussbaumer; U12: 1. Vincent Nussbaumer, 3. Julian Kranzl; U14M: 1. Aydan Bas  U14: 1. Emilian Hofer, 3. Laslo Nussbaumer; U16: 2. Leon Nussbaumer, 3. Emilian Hofer

2011: U8: 1. Alexa Nussbaumer; U12: 2. Julian Kranzl, 3. Patrick Nussbaumer; U14: 1. Vincent Nussbaumer; U16: 1. Emilian Hofer, 2. Leon Nussbaumer, 3. Laslo Nussbaumer; Mädchen U16: 1. Aydan Bas; U18: 1. Kai Medwed

Nachwuchserfolge bei Staatsmeisterschaften seit 2000:


2006: U8: 1. Emilian Hofer

2008: U10: 6. Emilian Hofer; U12: 10. Laslo Nussbaumer, 11. Emilian Hofer

2009: U8M: 6. Alexa Nussbaumer; U10: 8. Patrick Nussbaumer; U12: 9. Emilian Hofer, 14. Vincent Nussbaumer

2010: U12: 4. Emilian Hofer, 9. Vincent Nussbaumer, 15. Julian Kranzl, U14M: 13. Aydan Bas U14: 13. Laslo Nussbaumer; U16: 16. Leon Nussbaumer

2011: U8 Mädchen: 2. Alexa Nussbaumer; U14: 5. Emilian Hofer, 10. Vincent Nussbaumer; U16: 19. Emilian Hofer; U18: 14. Kai Medwed

 

Funktionäre im Vorarlberger Schachverband

 

Wilhelm Waibel + Präsident 1936 bis 1938
Martin Vogel + Kassier 1936 bis 1939
Dr. Franz Pilpel + Schriftführer 1936 bis 1938
Josef Kirchmair + Landesspielleiter 1951 - 1953
Wilhelm Huchler + Schriftführer 1965 - 1968
Engelbert Köb + Landesspielleiter 1965 - 1968
Dr. Rainer Amann + Präsident 1967 und 1968
Johann Kuntner + Landesspielleiter 1968, Seniorenreferent 1992 - 2001
Harald Amann Jugendreferent 1984 und 1989
Guntram Gärtner ELO-Referent 1985
Reinhard Kuntner Jugendreferent 1986 - 88 und 90 bis 94
  Spitzenschachreferent von 2002 bis 2005
Manfred Spiegel Landesspielleiter 1988 und 1989



Langjährige und verdiente verstorbene Mitglieder:


Martin Vogel + 1964

Wilhelm Waibel + 1975

Josef Kirchmair + 1989

Johann Kuntner + 2003


weiters:  Johann Wehinger, Johann Schuler, Martin Hoch, Hans Leopold, Karl Amann, Johann Längle, Engelbert Köb, Karl Winter, Wilhelm Huchler, Dr. Rainer Amann, Anton Engl



Obmänner des SK Hohenems

Otto Monz 1926
Martin Vogel 1926 - 1933 und 1938 - 1947
Wilhelm Waibel 1933 - 1938 und 1953 - 1955
Albert Jäger 1947 - 1948
Hans Leopold 1948 - 1953
Wilhelm Huchler 1955 - 1956
Dr. Rainer Amann 1956 - 1969
Georg Mathis 1969 - 1986
Reinhard Kuntner 1986 - 1993 und ab 2006
Dr. Johannes Greissing 1993 - 1995
Ingo Lais 1995 - 2006



Ehrenmitglieder


Ludwig Braun, Werner Gutensohn, Georg Mathis, Ernst Hartmann, Rosa Mathis, Reinhard Kuntner, Wilfried Spiegel, Josef Schneider, Ingo Lais, Guntram Gärtner, Kurt Hagen



Derzeitiger Vorstand des SK Hohenems

Obmann und 1./2. Bundesliga Reinhard Kuntner
Obmannstellvertreter und Jugendleiter Helmut Cyris
Kassier Guntram Gärtner
Spielleiter Schach und Schriftführer Stefan Huchler
Spielleiter Go Wilfried Mätzler
Sachwart Josef Schneider





Gedicht

Der kleine Bauer

Ein kleiner Bauer einsam stand

Gelangweilt an des Brettes Rand

Indes die großen in der Mitten

Heiß um die Siegespalme stritten



Die Springer, Läufer, Türme sanken

Nun trat die Dame in die Schranken

Allein, kaum kam sie keck hervor

Hieb ihr die andere eins aufs Ohr !



Was half es, dass sie beide fielen

Der König selbst nun musste spielen

Und klagend tönt sein Kriegsgeschrei

?wer steht in diesem Kampf mir bei??



Der kleine Bauer hat?s vernommen

Wohlan, die zeit ist nun gekommen

Und stolz entrollt er sein Panier

Ich wag den Schritt, h2-h4 !



Und eh der Gegner es gedacht

Steht dieser Bauer auf h8

Gleich einem Phönix neu geboren

hat er zur Dame sich erkoren.



Und die Moral von der Geschicht ?

Verachtet mir die Bauern nicht !

Denn jedermann, ob groß, ob klein

Kann vielleicht schon morgen ?oben? sein !

von Josef Kirchmair (Schriftführer des SK Hohenems von 1933 - 1978)